Life Science

Kombi-Urin-Analysator US-1680

mit KI-Analyse

BESCHREIBUNG

Der automatische Urin-Analysator überzeugt durch Teststreifen- & Sedimentanalyse in einem Tischgerät und der eingebauten Multi-Layer-Network-KI (CNN).

Mit einem hohen Durchsatz von bis zu 300 Tests pro Stunde werden mehr als 38 Sediment-Parameter und 14 Teststreifenparameter bestimmt und die Streifen und Sedimente real dargestellt.

Der Urin-Analysator ist nur 64 cm breit aber skalier- bzw. erweiterbar und somit passend für jede Laborgröße.

Details

All in one design

  • Chemische, Sediment- und physikalische Analyse in einem System
  • Kompakte Abmessungen aber skalierbar
  • Spart wertvollen Laborplatz

Flexibel

  • Optionale Zufuhr- (ST-Modul) und Depoterweiterungseinheit (YC-Modul) zur Erhöhung der Probenkapazität auf 200
  • Das Bridge-Modul ermöglicht den Transfer zum YC-Modul oder zwischen mehreren US-1680 Geräten
  • Optionales Körperflüssigkeitfunktion

Smart

  • Deep-Learning KI
  • Integrierte Software zur Änderung von Berichtsvorlagen
  • Intelligente Markierung abnormaler Proben
  • Laborinformationssystem-Anbindung (LIS)
  • Automatische QC Funktion

NEU

  • Perforierungsfunktion für Proberöhrchen zur Vermeidung von Aerosol-Kontaminationen
  • Neue physikalische Parameter: Leitfähigkeit und Osmolarität (berechnet)
  • Verbessertes SG-Modul

Das fortschrittliche CIS-Farberkennungssystem führt zu einer hohen Genauigkeit und Effizienz, die 5-Wellenlängen-Kolorimetrie garantiert präzise und sichere Ergebnisse.

Das neu gestaltete SG Modul kompensiert den Temperatureinfluss und verbessert dadurch die Genauigkeit des spezifischen Uringewichts, der Trübheit und Farbe.

Der Hochgeschwindigkeits-Barcode Scanner führt zu einer schneller Probenidentifikation.

Die Funktion zur Erkennung des Flüssigkeitstands minimiert Kreuzkontaminationen durch Reduktion der Kontaktfläche zwischen Sensor und Urin.

Die Digital-Imaging Technology liefert Bildaufnahmen mit 2.000 Bildern in sehr hoher Auflösung.

Die Bilder lassen sich von 40-fach (optisch) auf 400-fach vergrößern und führen so zu zuverlässigen Ergebnissen.

Für jede Probe ist zusätzlich eine innovative Videowiedergabe möglich.

Spezifikation
Messmethoden Trockenchemie (Teststreifen)
CIS Farberkennung, 5-Wellenlängen-Kolorimetrie, Refraktion
Messmethoden Sedimentanalyse
KI-Erkennung, Flat-Sheath-Flow, Digital-Imaging (40x)
Durchsatz
Trockenchemie (Teststreifen): 300/h Sedimentanalyse oder beides: 120/h
Probenmaterial
Urin & Körperflüssigkeiten (optional), Liquor, Aszites, Vaginalsekrete
Probenvolumen
Nur Teststreifen: 1,5 ml Teststreifen- & Sedimentanalyse: 2 ml
Probenkapazität
60 (200 mit ST-Modul)
Teststreifenkapazität
500 Stk.
Streifenparameter (14FA)
LEU, KET, NIT, URO, BIL, PRO, GLU, SG, BLD, pH, VitC, MA, CRE, CA
System Parameter
PCR, ACR, COLOR, TURBIDITY
Physik. Parameter
Farbe, Trübheit, SG, Osmolalität (berechnet), Leitfähigkeit
Sediment-Parameter
38+ urinformende Elemente: RBC, DRBC (G1, Coin, Ghost, Big RBC cells, Small RBC cells), WBC, Phagocyte, WBCC, SQEP, NSE (TREP, REP), HYA, PAT (GRAN, WAXY, CELL, BLOOD, MIX), CAOX (CaOxm, CaOxd), URIC, STRUVITE, AMOR, OTCRY (CaPh, MUCR, CYCY, LECR, CHCR), BACT (Cocci, Scoccus, Bacilli), YST, Hyphae, OTFNG (FUSA), MUCS, SPRM, LIP, BUBLE, OTHER…
RBC Erkennung: MCV, RDW, abnormales RBC-Verhältnis
Ergebnisspeicher
> 400.000
Kommunikation
LAN, USB, RS-232, PS/2, VGA
Arbeitstemp. & Netz
5 – 40°C, 100-240V, 50/60Hz
Abmessungen (BxHxT)
640 x 618 x 705 mm
Gewicht
82,5 kg
Erweiterungsmodule
ST, YC, Bridge

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Mehr Informationen

FAQ

Welche Untersuchungen können mit dem URIT US-1680 durchgeführt werden?

Der US-1680 kombiniert chemische Teststreifenanalyse, physikalische Urinparameter und digitale KI-unterstützte Sedimentanalyse. Die Untersuchungen können einzeln oder gemeinsam aus einer Probe durchgeführt werden. Damit lassen sich mehrere Arbeitsschritte der Urindiagnostik in einem automatisierten System zusammenführen. 

Die Probe wird automatisch bearbeitet und sowohl der Teststreifenmessung als auch der Sedimentanalyse zugeführt. Die Teststreifen werden kolorimetrisch ausgewertet, während die Sedimentbestandteile mittels Durchflussführung, digitaler Bildgebung und KI-basierter Klassifizierung erkannt werden. 

Der 14-Parameter-Teststreifen umfasst Leukozyten, Ketone, Nitrit, Urobilinogen, Bilirubin, Protein, Glukose, spezifisches Gewicht, Blut, pH-Wert, Vitamin C, Mikroalbumin, Kreatinin und Calcium. Zusätzlich können daraus unter anderem Protein-Kreatinin- und Albumin-Kreatinin-Verhältnisse berechnet werden. 

Das System kann mehr als 38 Sedimentparameter beziehungsweise uringeformte Bestandteile differenzieren. Dazu gehören unter anderem Erythrozyten, Leukozyten, Epithelzellen, Zylinder, Kristalle, Bakterien, Hefen, Hyphen, Schleim und Spermien. Für einige Gruppen sind weitere Unterklassifizierungen möglich. 

Die Probe wird mit 40-facher digitaler Bildgebung erfasst. Ein auf einem Convolutional Neural Network (CNN) basierendes Verfahren analysiert die Bildinformationen und ordnet die erkannten Partikel den hinterlegten Klassen zu. Die Ergebnisse werden gemeinsam mit den dazugehörigen Bildern dargestellt. 

Bei ausschließlicher Teststreifenanalyse sind bis zu 300 Tests pro Stunde möglich. Bei Sedimentanalyse beziehungsweise kombinierter Teststreifen- und Sedimentanalyse beträgt der Durchsatz bis zu 120 Proben pro Stunde. Der tatsächliche Durchsatz hängt vom gewählten Untersuchungsprofil und Arbeitsablauf ab. 

Für eine reine Teststreifenanalyse werden etwa 1,5 ml Urin benötigt. Für die kombinierte Teststreifen- und Sedimentanalyse sind etwa 2 ml erforderlich. Damit können chemische, physikalische und morphologische Ergebnisse aus derselben Probe gewonnen werden. 

Ja, die aufgenommenen Sedimentbilder werden zusammen mit den Klassifizierungsergebnissen angezeigt und können vom Anwender auf Plausibilität geprüft werden. Zusätzlich ist für jede Probe eine Videowiedergabe verfügbar. Möglichkeiten zur Nachklassifizierung richten sich nach Benutzerrechten und Systemkonfiguration. 

Ja, der US-1680 ist modular erweiterbar. Mit dem optionalen ST-Zufuhrmodul lässt sich die Probenkapazität erhöhen; ein YC-Modul dient als zusätzliches Proben- beziehungsweise Depotmodul. Über ein Bridge-Modul können Proben zwischen Modulen oder mehreren US-1680-Systemen transportiert werden. 

Der US-1680 verfügt über LAN-, USB- und RS232-Schnittstellen und kann in die Labor-IT eingebunden werden. Die konkrete LIS-Anbindung hängt vom verwendeten Laborinformationssystem, dem Kommunikationsprotokoll und der gewünschten bidirektionalen Datenübertragung ab. Die Schnittstellenkonfiguration wird daher projektbezogen abgestimmt. 

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