Medizintechnik

Inspire rPAP

Nicht-invasives System zur Stabilisierung und Reanimation.

BESCHREIBUNG

Der Inspire rPAP ist ein revolutionäres, nicht-invasives System für die anfängliche Stabilisierung und Reanimation von u.a. Früh- und Neugeborenen.

Das System besteht aus dem rPAP Driver (Gerät) und dem rPAP Generator (Schlauchsystem). Die klinisch nachgewiesene und erprobte „fluidic flip“ Technologie unterstützt die eigenen Atembemühungen des Säuglings, um sicherzustellen, dass dieser nicht zu schnell ermüdet und um wertvolle Energie einspart. Somit reduziert der Inspire rPAP, verglichen mit traditionellen T- Stück Reanimationsgeräten, die Atemarbeit um bis zu 92% und liefert konstant einen stabilen mittleren Atemwegsdruck ohne ungewollte Schwankungen.

Das Design des rPAP Drivers mit zwei Gaszuleitungen erlaubt zudem die Kombination von PIP und CPAP, so dass Säuglinge schnell und nahtlos von verabreichten Atemhüben auf nCPAP um- und eingestellt werden. Somit kann der Inspire rPAP den Säugling durch alle kritischen Phasen bis zur respiratorischen Unabhängigkeit unterstützen.

Details

PRODUKT
ARTIKELNUMMER
VE À [STK.]
MEDIZINPRODUKTE KLASSE
Inspire rPAP Driver
IHC805/3
3
IIb
Stangenhalterung
IHCBMP1
1
Schienenhalterung
IHCRMB1
1
Inspire rPAP Generator/Schlauchsystem Reanimation
IHC700/20
20
IIa
Inspire rPAP Generator/Schlauchsystem Reanimation mit Befeuchtung
IHC710/10
10
IIa

Internationale Leitlinien empfehlen bei spontan atmenden Frühgeborenen mit Atemstörungen die CPAP Beatmung anstelle von Intubation um u.a. das Risiko einer Bronchopulmonalen Dysplasie (BPD) zu verringern. In einer Studie wurde nun der Erfolg der Beatmung (10-30 Minuten positiver Atemwegsdruck nach der Geburt) mit einem traditionellen T-Stück und Maske gegenüber dem neuen rPAP System und kurzen binasalen Prongs verglichen. Die genaue Fragestellung lautete dabei:  Kann das neue rPAP System bei der Stabilisierung von extremen Frühgeborenen im Kreissal die Intubations-/Sterberate erniedrigen? Die Studie wurde von März 2016 bis Mai 2020 in 7 NICUs in 5 nordeuropäische Ländern mit 246 Frühgeborenen (< 28 SSW) durchgeführt.

Als Ergebnis kann festgehalten werden, dass sich durch die Nutzung des rPAP Systems die Intubationsrate von 45% auf 33% reduzieren lässt. Außerdem zeigt die Studie, dass das rPAP System mit geringer Atemarbeit und binasalen Prongs ein sicheres und geeignetes System ist um die Atmung von Frühgeborene zu stabilisieren.

Link zur vollständigen Studie

 

 

Die niedrige iWOB bei der „fluidic flip“ Technologie (hier im Infant Flow umgesetzt) im Vergleich zu anderen herkömmlichen Systemen, zeigen folgende Abbildungen:

Quelle: Variety of Expiratory Resistance Between Different Continuous Positive Airway Pressure Devices for Preterm Infants, Martin Wald, Angela Kribs, Valerie Jeitler, Dominik Lirsch, Arnold Pollak and Lieselotte Kirchner, 2010

Quelle: PERFORMANCE OF NCPAP SYSTEMS FOR NEONATAL USE AND DEVELOPMENT OF A NEW SYSTEM FOR INFANT RESUSCITATION, Thomas Drevhammar, 2016

 

Eine weitere wichtige Eigenschaft im Hinblick auf die Qualität eine CPAP Systems ist die Stabilität des Drucks. Das Karolinska Institut hat diesbezüglich das rPAP System eindrucksvoll mit GE und Neopuff verglichen: Videos anschauen

Interesse

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