Life science

Red-Line
High-Speed Tisch-/Standzentrifugen (Inertgas)

BESCHREIBUNG

Die Red Line unserer Laborzentrifugen besteht aus Tisch- und Standzentrifugen für Probenvolumen von 24 x 0,2 ml bis 6 x 1.000 ml.

Die einzelnen Modelle unterscheiden sich in der Kammergröße und der Leistung der Maschine.

Entsprechend haben die Rotoren in den verschiedenen Zentrifugen unterschiedliche Maximalgeschwindigkeiten (max. 21.000 min-1/ 50.743 x g). 

Alle Zentrifugen der Red Line können mit einer Inert-Gas Spülung ausgestattet werden. Die Stickstoffspülung (Inertgasspülung) der Zentrifuge verhindert, dass organische Lösungsmittel beim Zentrifugieren entflammen bzw. Gefahren durch eine explosionsfähige Atmosphäre entstehen könnten.

Details

– Wartungsfreier kollektorloser Induktionsantrieb

– Vibrationsfrei und sehr leise (< 50 dBA) aufgrund der flexiblen Achse

– Touchscreen-Display (Drehzahl bzw. G-Zahl in Schritten von 100 min-1 einstellbar)

– Hohe Sicherheitsstandards wie Überdrehzahl-Sicherung, Unwucht-Erkennung und -Abschaltung, Trennung von Selbstzentriersystem und Motor, Edelstahlkammer mit Panzer-Armierung.

–  Anwenderfreundlich und Langlebig

– Die optionale Kühlung sorgt für stabile Temperaturen, auch bei hohen Drehzahlen

APRI®-System (Automatische Positive Rotor-Identifikation):

Der eingesetzte Rotor wird automatisch erkannt und die Geschwindigkeits-Eingabe überwacht. Eine zu hoch vorgegebene Geschwindigkeit wird automatisch auf den Maximalwert des Rotors für die jeweilige Maschine zurückgesetzt.

Produkt
Beschreibung
Artikelnummer
Max. Probenvolumen
Max. Drehzahl
Max. G-Zahl
HiCen T
High-Speed Tischzentrifuge
2110050
4 x 500 ml
14.000 min-1
21.913 g
HiCen TR
High-Speed Tischzentrifuge mit Kühlung
2110060
4 x 500 ml
16.000 min-1
26.790 g
HiCen F
High-Speed Untertisch-Zentrifuge
2110150
4 x 500 ml
14.000 min-1
21.913 g
HiCen FR
High-Speed Untertisch-Zentrifuge mit Kühlung
2110650
4 x 500 ml
18.000 min-1
34.774 g
HiCen GT
Großvolumige Tischzentrifuge
2111150
4 x 1.000 ml
14.000 min-1
21.913 g
HiCen GR
Großvolumige Tischzentrifuge mit Kühlung
2111650
4 x 1.000 ml
18.000 min-1
33.688 g
HiCen SR
Hochleistungs-Standzentrifuge mit Kühlung
2111100
4 x 1.000 ml
21.000 min-1
50.743 g
HiCen XL
Extragroße Hochleistungs-Standzentrifuge mit Kühlung
2110200
6 x 1.000 ml
21.000 min-1
50.743 g

Die Zentrifugen HiCen T(R) und HiCen F(R) sind mit 13 Winkelrotoren und 2 Ausschwingrotoren konfigurierbar.

Die Zentrifugen HiCen GT, HiCen GR sind mit 15 Winkelrotoren und 4 Ausschwingrotoren konfigurierbar.

Die Zentrifuge HiCen SR ist mit 15 Winkelrotoren und 2 Ausschwingrotoren konfigurierbar.

Die Zentrifuge HiCen XL ist mit 16 Winkelrotoren und 4 Ausschwingrotoren konfigurierbar.

Details zu den verschiedenen Rotoren finden Sie hier.

Interesse

Text reicht manchmal nicht aus um zu beschreiben was unsere Produkte ausmacht…

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Welche Herolab-Zentrifuge eignet sich für meine Anwendung?

Die Auswahl richtet sich nach Probenvolumen, benötigter Drehzahl beziehungsweise relativer Zentrifugalbeschleunigung, gewünschtem Rotor und erforderlicher Kühlung. Das Herolab-Programm umfasst Mikroliter-, Tisch-, Stand-, Hochgeschwindigkeits- und automatisierbare Zentrifugen. Inertgasbetrieb ist bei einigen Modellen ebenfalls möglich. 

Die Drehzahl wird in Umdrehungen pro Minute angegeben. Der g-Wert beschreibt dagegen die tatsächlich auf die Probe wirkende relative Zentrifugalbeschleunigung. Diese hängt sowohl von der Drehzahl als auch vom Radius des verwendeten Rotors ab. Deshalb sollte bei der Übertragung eines Protokolls möglichst der g-Wert verwendet werden. 

Eine Kühlung ist sinnvoll, wenn temperaturempfindliche Proben, Proteine, Zellen, Nukleinsäuren oder längere Zentrifugationsläufe verarbeitet werden. Sie hilft dabei, die Probentemperatur während des Laufs möglichst konstant zu halten. Ob eine ungekühlte Ausführung ausreicht, hängt von Anwendung, Laufzeit und Drehzahl ab. 

Je nach Zentrifugenmodell stehen Festwinkelrotoren und Ausschwingrotoren zur Verfügung. Zusätzlich gibt es Spezialrotoren, beispielsweise für Mikrotiterplatten, PCR-Streifen, Mikrohämatokritröhrchen oder besondere Zentrifugengefäße. 

Festwinkelrotoren ermöglichen in der Regel höhere Drehzahlen und eignen sich besonders für schnelle Pelletierungen. Ausschwingrotoren bringen die Gefäße während des Laufs in eine horizontale Position und werden häufig für Dichtegradienten, Mikrotiterplatten oder größere Probengefäße eingesetzt. 

Das mögliche Volumen hängt von Zentrifuge, Rotor, Becher und Adapter ab. Das Sortiment reicht von PCR-Gefäßen und Mikroliterröhrchen bis zu Flaschen mit mehreren hundert Millilitern beziehungsweise Litervolumen. Passende Adapter ermöglichen häufig die Verwendung verschiedener Gefäßgrößen in einem Rotor. 

Gegenüberliegende Rotorpositionen müssen mit Gefäßen gleichen Gewichts beladen werden. Eine unausgewogene Beladung kann zu Vibrationen, Laufabbrüchen, Beschädigungen des Rotors oder einer verkürzten Lebensdauer der Zentrifuge führen. Die Vorgaben der Bedienungsanleitung sind deshalb immer einzuhalten. 

Es stehen unter anderem Unwuchterkennung, Überdrehzahlschutz, motorische Deckelverriegelung, Rotorerkennung und automatische Abschaltung zur Verfügung. Die genaue Sicherheitsausstattung ist vom jeweiligen Gerät abhängig. 

Viele Herolab-Zentrifugen ermöglichen die Speicherung wiederkehrender Programme. Je nach Modell können Drehzahl oder g-Wert, Laufzeit, Temperatur sowie Beschleunigungs- und Abbremsrampen festgelegt werden. Dies verbessert die Reproduzierbarkeit regelmäßig durchgeführter Arbeitsabläufe. 

Für automatisierte Labor- und Produktionsprozesse steht die RobotCen FR zur Verfügung. Sie kann über eine Schnittstelle mit einem Robotersystem synchronisiert werden und positioniert den Rotor für die Be- und Entladung durch einen Roboterarm. 

Kataloge

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