Hochgeschwindigkeitszentrifuge mit offenem Deckel (blau), angeschaltet. Vier verschiedenen Rotoren liegen vor der Zentrifuge.

Life science

Blue-Line
High-Speed-Tischzentrifugen

BESCHREIBUNG

Die Blue Line unserer Laborzentrifugen besteht aus Tischzentrifugen für Probenvolumen von 18 x 0,2 ml bis 4 x 200 ml.

Die einzelnen Modelle unterscheiden sich in der Kammergröße und der Leistung der Maschine sowie der Kühlungsfunktion.

Entsprechend haben die Rotoren in den verschiedenen Zentrifugen unterschiedliche Maximalgeschwindigkeiten bzw. G-Zahlen                         (max. 30.000 min-1/ 70.434 x g). 

Details

– Wartungsfreier kollektorloser Induktionsantrieb

– Vibrationsfrei und sehr leise (< 50 dBA) aufgrund der flexiblen Achse

– Touchscreen-Display (Drehzahl bzw. G-Zahl in Schritten von 100 min-1 einstellbar)

– Hohe Sicherheitsstandards wie Überdrehzahl-Sicherung, Unwucht-Erkennung und -Abschaltung, Trennung von Selbstzentriersystem und Motor, Edelstahlkammer mit Panzer-Armierung.

–  Anwenderfreundlich und Langlebig

– Die optionale Kühlung sorgt für stabile Temperaturen, auch bei hohen Drehzahlen

APRI®-System (Automatische Positive Rotor-Identifikation):

Der eingesetzte Rotor wird automatisch erkannt und die Geschwindigkeits-Eingabe überwacht. Eine zu hoch vorgegebene Geschwindigkeit wird automatisch auf den Maximalwert des Rotors für die jeweilige Maschine zurückgesetzt.

Produkt
Beschreibung
Artikelnummer
Max. Probenvolumen
Max. Drehzahl
Max. G-Zahl
MicroCen M
High-Speed Mikroliter-Zentrifuge
2114005
12 x 10 ml
16.000 min-1
20.464 g
MicroCen MR
High-Speed Mikroliter-Zentrifuge mit Kühlung
2114015
12 x 10 ml
22.000 min-1
37.878 g
UniCen M
Universal-Zentrifuge
2114055
4 x 200 ml
18.000 min-1
25.365 g
UniCen MR
Universal-Zentrifuge mit Kühlung
2114065
4 x 200 ml
24.000 min-1
45.078 g
UniCen HR
Super High-Speed Zentrifuge mit Kühlung
2114075
4 x 200 ml
30.000 min-1
70.434 g

Die MicroCen Zentrifugen sind mit 7 Winkelrotoren und 1 Ausschwingrotor konfigurierbar.

Die UniCen Zentrifugen sind mit 14 Winkelrotoren und 3 Ausschwingrotoren konfigurierbar.

Hier finden Sie eine Übersicht zu den verfügbaren Rotoren.

Interesse

Text reicht manchmal nicht aus um zu beschreiben was unsere Produkte ausmacht…

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FAQ

Welche Herolab-Zentrifuge eignet sich für meine Anwendung?

Die Auswahl richtet sich nach Probenvolumen, benötigter Drehzahl beziehungsweise relativer Zentrifugalbeschleunigung, gewünschtem Rotor und erforderlicher Kühlung. Das Herolab-Programm umfasst Mikroliter-, Tisch-, Stand-, Hochgeschwindigkeits- und automatisierbare Zentrifugen. Inertgasbetrieb ist bei einigen Modellen ebenfalls möglich. 

Die Drehzahl wird in Umdrehungen pro Minute angegeben. Der g-Wert beschreibt dagegen die tatsächlich auf die Probe wirkende relative Zentrifugalbeschleunigung. Diese hängt sowohl von der Drehzahl als auch vom Radius des verwendeten Rotors ab. Deshalb sollte bei der Übertragung eines Protokolls möglichst der g-Wert verwendet werden. 

Eine Kühlung ist sinnvoll, wenn temperaturempfindliche Proben, Proteine, Zellen, Nukleinsäuren oder längere Zentrifugationsläufe verarbeitet werden. Sie hilft dabei, die Probentemperatur während des Laufs möglichst konstant zu halten. Ob eine ungekühlte Ausführung ausreicht, hängt von Anwendung, Laufzeit und Drehzahl ab. 

Je nach Zentrifugenmodell stehen Festwinkelrotoren und Ausschwingrotoren zur Verfügung. Zusätzlich gibt es Spezialrotoren, beispielsweise für Mikrotiterplatten, PCR-Streifen, Mikrohämatokritröhrchen oder besondere Zentrifugengefäße. 

Festwinkelrotoren ermöglichen in der Regel höhere Drehzahlen und eignen sich besonders für schnelle Pelletierungen. Ausschwingrotoren bringen die Gefäße während des Laufs in eine horizontale Position und werden häufig für Dichtegradienten, Mikrotiterplatten oder größere Probengefäße eingesetzt. 

Das mögliche Volumen hängt von Zentrifuge, Rotor, Becher und Adapter ab. Das Sortiment reicht von PCR-Gefäßen und Mikroliterröhrchen bis zu Flaschen mit mehreren hundert Millilitern beziehungsweise Litervolumen. Passende Adapter ermöglichen häufig die Verwendung verschiedener Gefäßgrößen in einem Rotor. 

Gegenüberliegende Rotorpositionen müssen mit Gefäßen gleichen Gewichts beladen werden. Eine unausgewogene Beladung kann zu Vibrationen, Laufabbrüchen, Beschädigungen des Rotors oder einer verkürzten Lebensdauer der Zentrifuge führen. Die Vorgaben der Bedienungsanleitung sind deshalb immer einzuhalten. 

Es stehen unter anderem Unwuchterkennung, Überdrehzahlschutz, motorische Deckelverriegelung, Rotorerkennung und automatische Abschaltung zur Verfügung. Die genaue Sicherheitsausstattung ist vom jeweiligen Gerät abhängig. 

Viele Herolab-Zentrifugen ermöglichen die Speicherung wiederkehrender Programme. Je nach Modell können Drehzahl oder g-Wert, Laufzeit, Temperatur sowie Beschleunigungs- und Abbremsrampen festgelegt werden. Dies verbessert die Reproduzierbarkeit regelmäßig durchgeführter Arbeitsabläufe. 

Für automatisierte Labor- und Produktionsprozesse steht die RobotCen FR zur Verfügung. Sie kann über eine Schnittstelle mit einem Robotersystem synchronisiert werden und positioniert den Rotor für die Be- und Entladung durch einen Roboterarm. 

Kataloge

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